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FAQ

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Wo darf ich im Wald ein Feuer machen?
Benützen Sie wo möglich eine feste Feuerstelle. Eine Feuerstelle darf nur in kleinem Umfang und als provisorische Einrichtung angelegt werden (keine feste Einrichtung). Dabei ist Rücksicht auf benachbarte Bäume zu nehmen (möglichst grossen Abstand wählen). In jedem Falle gilt: Besondere Vorsicht ist bei trockener Witterung geboten, Feuer beim Verlassen des Platzes jeweils vollständig löschen, bei Waldbrandgefahr das Feuern unterlassen.

Kann ich mir meinen Weihnachtsbaum selber im Wald schneiden gehen?
Beim Forsthaus Schermen ermöglicht der Forstbetrieb Ihnen, Ihren Weihnachtsbaum selber zu schneiden. Anderweitiges selbständiges Fällen von Bäumen ist illegal und strafbar. Verstösse werden bei der Kantonspolizei Bern verzeigt. Weitere Informationen zum Verkauf von Weihnachtsbäumen finden Sie hier.

Warum werden Bäume gefällt?
Eine nachhaltige Holznutzung fördert die Diversität des Waldes. Gefällte Bäume machen Platz und bringen Licht für den Jungwuchs am Waldboden. So entsteht ein Wald mit einer gesunden Altersstruktur. Oftmals werden Bäume auch aus einem Sicherheitsaspekt gefällt. An Strassen, Waldrändern oder Orten mit Verweilcharakter (Bänke, Feuerstellen ect.) sorgt der Forstwart mit dem Schlag von labilen Bäumen für einen sicheren Aufenthalt.

Weshalb werden Jungbäume dichter gepflanzt, als Sie später stehen sollen?
Jungbäume stehen bei vielen Waldtieren auf dem Speiseplan. Weiter können auch Wetterereignisse oder menschliche Eingriffe zu einem verfrühten Tod von Jungbäumen führen. Mit einer grösseren Dichte an Jungbäumen sichert der Förster zukünftige Baumgenerationen. Oftmals führt die Konkurrenz zwischen den Jungbäumen um Licht und Nährstoffe auch zu einem schnelleren Wachstum und robusteren Bäumen.

Wo sehe ich, wem eine Waldfläche gehört?
Waldbesitze sind im Grundbuch eingetragen. Sie können einen Auszug bei Ihrem zuständigen Grundbuchamt verlangen. Einen kleinen Überblick über die Waldflächen der Burgergemeinde Bern finden Sie hier.

Schaden die grossen Waldmaschienen dem Wald nicht?
Die schweren Forstmaschienen wie der Forwarder oder der Vollernter besitzen breite Räder und somit eine grosse Auflage-Fläche. Dies reduziert die Bodenverdichtung. Im Wald sind zudem sogenannte Rückegassen definiert. Alle mechanisierten Forstarbeiten werden von diesen Rückegassen aus erledigt. So wird der grösste Teil der Waldfläche nicht befahren und der Waldboden bleibt gelockert.

Was ist eine Rückegasse?

In regelmässigen Abständen ist der Wald mit Rückegassen versehen. Im Erscheinungsbild unterscheiden sich diese Gassen kaum vom restlichen Wald, da sie mit rund vier Metern Breite den natürlichen Baumabständen entsprechen. Die Rückegassen sind farblich markiert und bleiben in der Regel dauerhaft bestehen. Forstmaschinen fahren ausschliesslich auf diesen Gassen von der Strasse in den Wald und verrichten von dort aus ihre Arbeit mithilfe der langen Greiffarme. Seien es leichte Aufräumarbeiten mit der Greifzange oder gar das Fällen und Entasten ganzer Bäume mit der integrierten Motorsäge, die grossen Forstmaschinen bleiben mit ihrem Fahrwerk immer auf den definierten Rückegassen. Ein grosser Teil des Waldbodens wird dank dieser Technik nie befahren. Dies verhindert eine Verdichtung und erhält damit einen lockeren Waldboden. Dieser ist Grundlage für ein gesundes Wachstum von Waldpflanzen.